Sensorlose BLDC-Motoren
Wenn es um wartungsfreie Antriebstechnik geht, werden häufig Asynchronmotoren eingesetzt. Ist der Bauraum begrenzt, besteht nur noch die Möglichkeit, einen bürstenlosen Motor einzusetzen.
Bürstenlose Motoren haben den Vorteil einer hohen Leistungsdichte und eines hohen Wirkungsgrad, sowie hohe Drehmomente über einen weiten Drehzahlbereich.
Eine sensorlose Kommutierung ermöglicht weitere Vorteile wie z. B. Reduzierung des Bauraumes durch Verzicht auf das Gebersystem, weniger Verdrahtungsaufwand, keine EMV-Probleme durch eingekoppelte Signale in der Geberleitung und eine weitere Kostenreduzierung.
Die sensorlose Kommutierung erfolgt durch einen speziellen Regler (RBA-SL). Das Herzstück des Reglers bildet ein 8-Bit-Mikroprozessor, in dem die Kommutierung und die Überwachung der Rotorlage erfolgt. Basis für die Motorlageerkennung ist der Strangstrom, der durch den Mikroprozessor gemessen und ausgewertet wird.
Kostenintensive und störanfällige Geber und Auswertungen entfallen, dadurch entsteht ein kostengünstiges und verschleißfreies Antriebssystem.
Den RBA-SL gibt es als Standardprodukt oder mit spezifischen Anforderungen der Applikation, z. B. mit zusätzlichen digitalen Ein- und Ausgängen für Melde- oder Steuersignale. Durch den Einsatz eines Mikroprozessors wird eine einfache und schnelle Anpassung der Rahmenparameter des Systems erst möglich.
Die Antriebe und Elektroniken sind für 24V oder 110/230V und in Einbau- oder Gehäuseausführung erhältlich!